Jetzt sind wir Brüssel

..und wann werden wir schlau? Diese selektive Betroffenheit, die laut mitheult und ach so tief solidarisch ist – sorry ich finde es nicht aufrichtig. Halbblind ist auch blind.

Dazu ein FB Post, der jetzt 1 Jahr her ist, aber leider immer noch hoch aktuell:

ich bin nicht (nur) paris

Ich weiß nicht was wir alle sind, sein werden oder sein möchten. Aber eines weiß ich: wir sind MANIPULIERT! Wir schauen auf das, was uns offensichtlich angeboten und von den Medien offeriert wird. Wir übernehmen, OHNE NACHZUFRAGEN, ohne nach zu recherchieren: Meinungen, Platitüden, Nachrichten und von Hetze bis Mitleid ist alles dabei. Bei den meisten, obwohl es im Zeitalter des Internets so unglaublich einfach ist, reicht es nicht einmal für 2 Minuten Zeit zum „googlen“ und sich aus mehreren Quellen zu informieren. Nein, Facebook und Standard Medien prägen das gesamte Weltbild. Gute Nacht Deutschland? – Vielleicht können wir Europa noch retten?

Und wenn Frau Petry dieses Verhalten als geheuchelt interpretiert, dann ist das ihre Meinung, und mit Verlaub, in unserer Demokratie und unserem pluralistischem Rechtsstaat als freie Meinungsäusserung durchaus zu akzeptieren.

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

Evelyn Beatrice Hall

 

Glyphosat-Bewertung

Sieh Dir den Tweet von @Bantam_Mais an: https://twitter.com/Bantam_Mais/status/671256719411027968?s=09

Wissenschaftler sprechen sich gegen Glyphosat aus. Warum wohl?

Wissenschaftler protestieren gegen Glyphosat-Bewertung

„Wahrscheinlich nicht krebserregend“? 100 Forscher halten die Analyse zu dem Unkrautvernichter in Teilen für „wissenschaftlich inakzeptabel“.

Von Silvia Liebrich und Andreas Rummel

Der Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat spitzt sich weiter zu. Nachdem die EU-Behörde Efsa vor Kurzem Entwarnung gab und den Stoff als „wahrscheinlich nicht krebserregend für Menschen“ einstufte, hat sich nun eine Gegenbewegung in der Wissenschaft formiert. Knapp 100 internationale Forscher erheben in einem offenen Brief (hier als PDF) an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis schwere Vorwürfe gegen die Efsa und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Die Analyse der deutschen Behörde sowie die darauf aufbauende Bewertung der Efsa enthalte schwerwiegende Mängel, sie sei in Teilen „wissenschaftlich inakzeptabel“, und die Ergebnisse seien „durch die vorliegenden Daten nicht gedeckt“. In dem Schreiben, das der Süddeutschen Zeitung und dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) vorliegt, fordern die Wissenschaftler die EU-Kommission auf, bei ihren Entscheidungen „die fehlerhafte Bewertung der Efsa nicht zu beachten“.

Koordinator des Briefes ist Professor Christopher Portier, einer der früheren Direktoren des US National Toxicology Program, einer wichtigen Einrichtung der amerikanischen Regierung zur Chemikalien-Prüfung. Unter den Unterzeichnern sind anerkannte Wissenschaftler, die für international renommierte Organisationen arbeiten, etwa die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Krebsforschungszentrum Heidelberg, die Leibniz-Gemeinschaft, das italienische Collegium Ramazzini sowie Universitäten in den USA, Australien, Japan und anderswo. Die Unterzeichner aus 25 Ländern weisen ausdrücklich darauf hin, dass sie für sich selbst sprechen, nicht für ihre Institutionen.

Pestizid Bauern in Europa dürfen wohl weiter Glyphosat versprühen

Trotz Bedenken stuft die zuständige EU-Behörde das Pestizid als wahrscheinlich nicht krebserregend ein – und möchte sogar den Grenzwert erhöhen.

„Sie haben wirklich nicht ihren Job gemacht“

„Sie haben wirklich nicht ihren Job gemacht“, sagt Portier über die Arbeit von BfR und Efsa. Den Brief will er am Dienstag in Brüssel übergeben. Portier gehört zu den Forschern, die Glyphosat im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und deren Krebsagentur IARC bewertet haben. Diese hatte den Wirkstoff im Frühjahr als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ eingestuft, was einen heftigen Streit ausgelöst hat.

Ventilwächter – Bewährte Vollstreckungsmethode!

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Ventilwächter

Eine relativ neue bewährte Vollstreckungsmethode: ARD ZDF GEZ’s noch hat sich einen neuen Service ausgedacht, um säumige Gebührenzahler in die Knie zu zwingen: sogenannte Ventilwächter, die nach ca. 600-1000 Metern die Luft aus den Autoreifen lassen. Meiner Meinung nach, eine hochgefährliche und lebensbedrohliche Maßnahme, um noch mehr Geld in den niemals endenen Gierschlund zu bekommen.

Gelbe Stöpsel am Autoreifen? – ACHTUNG! Wir Zahlungsverweigerer sind ja auch selbst Schuld, warum halten wir nicht einfach die Klappe und zahlen lustig und kritiklos weiter?

Bildschirmfoto vom 2015-10-13 14:53:04

Dass des Deutschen liebstes Kind immer noch das Auto ist, wissen auch die Herren und Damen der Zwangsgebühren. Da kann man ansetzen. Mit gelben Ventilen an Autoreifen, so daß einem die Luft ausgeht. Haftung bei Unfällen? Mitnichten, denn man wird ja schriftlich vorgewarnt und wenn man das gelbe Ventil oder den Brief vor Anfahrt mit dem Auto nicht sieht, hat man schlicht und ergreifend Pech gehabt. Was ist, wenn es zu einem Unfall kommt? Was ist, wenn es Personenschäden + Sachschäden gibt, weil durch die plötzliche Luftentweichung der Fahrer ins Schleudern kommt und eine junge Mutter samt Kinderwagen und Kleinkind an der Hand umfährt? Die Versicherung – lässt dich am langen Arm verhungern. Die GEZ lässt dich am langen Arm verhungern. Denn DU bist das säumige Zahlschaf! Aufkleber übersehen oder abgeknibbelt von Fremden Spassvögeln? Pech gehabt! Und nein, nicht jeder sieht das sofort.

Die Welt schrieb dazu am 11.10.2015:

„Die mit Schlössern gesicherten Ventilaufsätze sorgen dafür, dass einem Auto, wenn es dennoch gefahren wird, nach etwa 600 Metern die Luft aus den Reifen entweicht. „Das ist eine bewährte Vollstreckungsmethode“, bestätigte einen Mitarbeiterin der Stadt Willich einen Bericht der „Westdeutschen Zeitung“. Die Ventilaufsätze werden in Deutschland bereits seit mehr als zehn Jahren gegen Schuldner eingesetzt, wenn Mahnungen und Zahlungsaufforderungen nicht gefruchtet haben.

Die Ventilwächter sind eine handlichere Alternative zu den bekannten Parkkrallen. Dass sie in Zukunft verstärkt auch wegen nicht gezahlter Rundfunkbeiträge zum Einsatz kommen könnten, liegt schlicht an der gestiegenen Zahl der Zahlungsverweigerer.

Im vergangenen Jahr baten die Rundfunkanstalten fast 891.000 Mal um Amtshilfe der zuständigen Vollstreckungsbehörden – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent. 2013 waren es noch knapp 701.000 solcher Ersuchen.“

Jede Kommune / Stadt entscheidet selbst, mit welchem Druckmittel sie versucht, den Zahlungsuneinsichtigen Menschen zu zwingen, einzuschüchtern und zu erpressen. Die armen Inhaber der Firma ARD ZDF BEITRAGSERVICE haben da keinerlei Einfluß. Wir holen tief Luft und machen „Oooooooooohhhhhhhhhh“!

„Mit welchen Mitteln die Vollstreckungsbehörden die ausstehenden Gebühren eintreiben, ist ihnen überlassen. Die Rundfunkanstalten haben darauf keinen Einfluss. Manche Kommunen verzichten auf Ventilwächter und setzen auf Lohn- und Kontopfändungen. Die Ventilaufsätze seien das letzte Mittel, heißt es in Willich.“

Chip schreibt dazu:

Verrückte Masche der GEZ-Eintreiber: Ist das Reifen-Plattmachen eigentlich noch legal?

Die Ventilwächter sind kleiner und handlicher als eine auffällige Parkkralle – allerdings muss der Fahrzeughalter auch deutlich auf den Einsatz hingewiesen werden, damit es nicht zu einem Unfall kommt. Der ADAC etwa kritisiert die Maßnahme und mahnt, damit würden die Schuldner in Gefahr gebracht. Den Warnzettel, der auch im Fall in Willich angebracht wurde, hält der ADAC Autoclub für nicht ausreichend. Er könne beispielsweise von Dritten entfernt werden – mit gefährlichen Folgen, wenn der Autofahrer nichts ahnend losfahre!

willich_ventilwaechter

……..

Weiterführende Links und Quellen:

  1. http://www.wiwo.de/politik/deutschland/gez-nicht-gezahlt-auto-platt-ventilwaechter-gegen-rundfunkbeitragsmuffel/12438464.html

2) Chip http://www.chip.de/news/Spinnt-die-GEZ-jetzt-voellig-Nichtzahlern-werden-die-Autoreifen-zerstoert_84273313.html

3) Raum Köln: http://www.ksta.de/nrw/ventilwaechter-wegen-nicht-bezahltem-rundfunkbeitrag-sote,27916718,32139690.html

Passt auf euch auf!

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