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40 Tage geistige Reinigung vom digitalen Wahnsinn Tag 20 bis 40

Digitale Entschlackung

Tag 20

Ich stelle fest: ich kann wieder besser einschlafen. Der Geist liebt diese Ruhe, dieses Fehlen der Dauerbetankung und der ständigen Reaktionsprozesse. Kein Dauerbefeuern mehr von Anrufen, E-Mails, ablenkenden Apps und der ständigen Erreichbarkeit. Sich entziehen – wunderbar! Das dankt mein Körper mit frühzeitiger Melatonin Ausschüttung. Handy am Bett: verboten! Meines liegt weit weg im Flur.

Tag 30

Ich habe es auch endlich geschafft, ein ganz bestimmtes Buch fast ganz durchzulesen. Denn die Zeit, die sonst mit Mails checken, beantworten, Handy Apps rumdingeln und eine Fülle von mehr oder weniger „wichtigen“ Informationen per Computer in meinen kleinen Kopf zu pressen verplempert wurde, bleibt nun für andere, ruhigere Dinge übrig. Ich hetzte nicht von einer Reaktion zur nächsten. Ich habe viel mehr Zeit. Zum Nachdenken, durchatmen, lesen, träumen – denn es stören mich ja nicht die pemament tratschfreudigen WhatsApp Leute, keine Messenger Nachrichten von Facebook und auch keine „like“ Nachrichten mehr. Eines weiß ich jetzt schon: die Benachrichtigungsfunktion aller sozialen Medien, bleiben auch nach den 40 Tagen bei mir aus.

Tag 36

Die herrliche Ruhe in meinem E-mail Account gebe ich auch nicht mehr her. 3 Newsletter – das ist demnächst die Obergrenze. Will ich mehr bzw. einen anderen Newsletter, der mich interessiert, dann nur, wenn ich einen der bisherigen 3 dafür lösche. Weniger ist mehr. Erst recht in der digitalen-Dauer-Befeuerungs-Schnell-Reaktions-Welt. Ich habe noch nie soviel unternommen und soviel am Stück Natur und Tiere gesehen, wie in den letzten drei Wochen. Planung ohne Navigation und Google Maps: Hey, es gibt Verkehrsschilder! Und das geht wunderbar, vor allem hier in unserem wunderbaren Ruhrgebiet. Hat die 20 Jahre vor Smartphone und Navi auch geklappt. Und ich muss mich weniger aufregen: so manche Navigations-Ansage hat mich zu spät oder falsch informiert, welcher Fahrstreifen, welche Strassennummer, mein Gott, wer muss das wissen? Ich brauche Abfahrt und Städtenamen, die Richtung reicht zumeist völlig. Geht mit meinen Augen, ganz ohne Smartphone. Und ganz „Old School“: man kann sogar nette Menschen und Fußgänger auf der Straße nach dem Weg fragen. Bin auf diese Weise prima zu meinen Zielen nach Bochum, Herne und Willich gekommen und angekommen. (-;

…Fortsetzung folgt…

 

 

 

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