Weisheit der Indianer

indianer häuptling

Die 10 Gebote der Indianer/
The 10 Indian Commandments

1. Behandle die Erde und alles was auf ihr lebt mit Respekt!

2. Bleibe stets in enger Verbindung mit dem Großen Geist

3. Zeige großen Respekt vor deinen Nächsten

4. Arbeite gemeinsam zum Wohle der gesamten Menschheit

5. Hilf und sei gütig, wo immer dies gebraucht wird

6. Tue das, von dem du weißt , dass es richtig ist

7. Kümmere dich darum, dass Körper und Geist sich wohl fühlen

8. Verwende einen Teil deiner Anstrengungen für das Höhere Gute

9. Sei ehrlich und wahrheitsliebend zu jeder Zeit

10. Übernimm die volle Verantwortung für alle deine Taten

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Worte, wie Spuren –
heute aktueller und nützlicher denn je

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Das vergessene Wort: RESPEKT

Das vergessee Wort Respekt

Das vergessene Wort: Respekt

Das vergessee Wort Respekt

11. Respekt

Wenn ihr mich fragt, würde die Welt um Einiges besser funktionieren, wenn Menschen sich untereinander den gebührenden Respekt zollen würden. RESPEKT ist nämlich nicht nur dieses ehrfurchtsvoll hingehauchte Wort, das man sagt, wenn man staunend vor der Leistung eines anderen Menschen steht und bewundert, was man sich selbst niemals trauen oder zutrauen würde. Respekt ist etwas Einzigartiges, Wichtiges, daher gibt es auch keinen Plural dieses Wortes.(-;

Respekt ist Achtung oder Wertschätzung für den Anderen, ich muss nicht konkurrieren oder kämpfen wenn ich jemand anderen respektiere. Ich kann ihn so lassen wie er ist und nach ihm sehen, eventuell sogar zu ihm aufschauen.

Woher kommt nun das Wort Respekt? Es kommt aus dem Lateinischen, abgleitet von dem Verb „respectare“ und es bedeutet zurückblicken, -schauen, hinsehen, sich um sehen, berück-sicht-igen. Ein anderes ähnliches Verbum ist „respicere“ = Rücksicht nehmen.

Wenn ich dich also ansehe, mich umsehe, dann berücksichtige ich dich, ich schaue hin und nicht weg. Falls wir gemeinsam unterwegs sind, laufe ich vielleicht vor, bin schneller als du, bemerke es, schaue zurück – sehe dich, und bleibe stehen und warte. Warte, weil ich dich berücksichtige und sehe, dass wir nicht alle gleich sind oder nicht alle das gleiche können. Aber ich re-spektiere dich, und deshalb kann ich warten, ohne hetzen oder mich in den Vordergrund zu stellen. Auch das ist eine fast vergessene Seite des Respektes.

Respekt kann man nicht kaufen, den muss man sich verdienen“

Heute wird Respekt sprachlich mehr in Sinne von Achtung, Ehrfrucht, Wertschätzung eingesetzt. Eine Respektperson – ist jemand den man achtet, der etwas zu sagen hat, der ein Vorbild ist und dessen Wort etwas zählt.

Im Französischen gibt es noch heute: frz. réspect „Hochachtung, Ehrfurcht“.

Eine respektvolle Haltung schließt aber bedenkenloses und egoistisches Verhalten aus.

„Der Mensch muss die eigene Würde der Geschöpfe und ihrer Rhythmen respektieren; er darf nicht beliebig schalten und walten.“ (Katholischer Erwachsenen-Katechismus Bd. I (1985), S. 99)

K. Furcht schreibt dazu:

„Wir Menschen als soziale Wesen wollen wahrgenommen, respektiert und angenommen sein. Nur so fühlen wir uns sicher. Daher stellt Respekt eine Art Grundbedürfnis dar, welches allen Menschen eigen ist. Wo es an Respekt und Anerkennung mangelt, erscheint die Welt grau, kalt und leer und jeder scheint ein Leben für sich selbst zu führen, immer bedacht, besser zu sein als die anderen. In der heutigen Leistungsgesellschaft scheint in vielen Bereichen solch eine „Knappheit von Respekt“ (Sennett 2004, 15) zu herrschen, die dazu führt, dass Konflikte durch Gewalt ausgetragen werden, dass Menschen ihre Träume nicht verwirklichen können oder dass Kinder in der Schule versagen. Gerade hier, in diesem engen sozialen Gefüge, ist dieses Phänomen besonders zu spüren. „

„Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens.“ Dalai Lama

Auch eine juristische Komponente finden wir im wichtigen Aspekt des RESPEKTES, den des RECHTES. Wenn wir Menschen respektieren, gestehen wir ihnen Rechte zu, so sind u.a. als Rechte sowohl elementare Rechte wie Menschenrechte, Freiheitsrechte bis hin zu Mitbestimmungsrechten eingefasst. Honneth (1992, 186) geht von einer Dreiteilung von Rechten aus. Respektiere ich nicht mein Gegenüber, gestehe ich ihm vielleicht auch kein RECHT zu. Der Schritt von Respektlosigkeit hin zu Diskriminierung und Gewalt in irgendeiner Form ist meiner Meinung nach eine Gradwanderung.

Wir tun gut daran, Respekt walten zu lassen.

 

Und was ist mit Respektlosigkeit? Wohin kann sie führen?

Ich will dies nicht zu weit ausführen, aber denkt man darüber nach, kommt man zu dem Schluß, dass Respektlosigkeit auch zu Misshandlung und Vergewaltigung führen können.

Auch die Anhänger jeder Religion hätten vermutlich nicht oder weniger getötet, wenn sie fähig gewesen wären, Respekt gegenüber Andersgläubigen zu empfinden.

Abschlußzitate

Respektiere deine Einzigartigkeit und höre auf, dich zu vergleichen. Entspanne dich in deinem Sein.“ Osho

„Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen.“ Joseph Joubert

„Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.“ Nelson Mandela

In diesem Sinne – passt auf euch auf! Und auf alle anderen auch.

Eure Phyro

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Hilfsgüter für die Ost-Ukraine :: Mahnwachen helfen!

Hilfsgütertransport für ukrainische Flüchtlingskinder

Es ist vollbracht, fast 3 Monate lang haben wir gesammelt was das Zeug hält. 1000 Dank an alle Helfer, Spender, Mitdenker, Schlepper und Hin- und Herfahrer. (-:

Wir haben nach anfänglichem Sammeln schnell bemerkt, dass unser Platz nicht ausreicht. Daher haben wir kurzerhand unser Schlafzimmer ausgeräumt und dort gesammelt. Über 130 Kartons passten hinein! (:
Insgesamt haben über 40 Städte mitgesammelt und wir haben zusätzlich durch Geldspenden das Benzin und alle anfallenden Kosten für 2 LKWs zusammenbekommen. Extra erwähnen möchte ich noch den wunderbaren Björn Apostel aus Hannover, der das Ganze initiiert hat und Tag und Nacht im Einsatz war.

Es ist toll, Teil einer Aktion zu sein, die so wunderbar Hand in Hand arbeitet, an der sich so viele Menschen beteiligen, aus freien Stücken, unentgeltlich und engagiert aus dem Herzen heraus. Dahinter stehen ganz normale, unerfahrene und „unprofessionelle“ Menschen der Friedensbewegung Mahnwachen, und es ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass die Idee eines Einzelnen Wellen schlagen kann ,und dass viele engagierte Menschen gemeinsam eine Menge auf die Beine stellen können. Danke dafür!

Nun ist der erste LKW unterwegs auf seinem Weg in die Ukraine. Ein Zweiter wird folgen. Eine kleine Deligation unserer Leute wird den Transport persönlich mit Kamera und Ton bis zum Ziel begleiten. Wir wünschen euch gute Durchfahrt, Erfolg und kommt alle bitte heile wieder!!!

 

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